Nach Langs Bericht sind zahllose Dörfer von den Fluten dem Erdboden gleich gemacht. In vielen Dörfern steht das Wasser noch in den Häusern. Es hat besonders die Ärmsten getroffen. Sie haben nicht nur ihr Haus und Vieh verloren, sondern durch die großen Überschwemmungen haben die Landbewohner, die überwiegend als Tagelöhner auf den Zuckerrohrplantagen arbeiteten, auch ihre Einkommensquelle verloren.“ Lang bedankte sich zugleich bei der Nordelbischen Kirche, die bereits am vergangenen Donnerstag 50.000 Euro für die Soforthilfe zur Verfügung gestellt hatte.
Mit Unterstützung der Diakonie Katastrophenhilfe, die gemeinsam mit den örtlichen Dorfkommitees die Hilfsmaßnahmen plant, wurde vorrangig sauberes Trinkwasser bereitgestellt. Bisher wurden laut Lang im Nordwesten des Landes 25 Wassertanks aufgebaut, die Installation von 50 weiteren Wassertanks wird vorbereitet. Zudem werden Latrinen aufgebaut, um der Ausbreitung von Seuchen vorzubeugen. Die Diakonie Katastrophenhilfe hat in den Dörfern Pashtoon Gari und Zareen Abad in der Region Charsadda 250 Zelte als Notunterkünfte errichtet. Die Bewohner werden einmal pro Tag mit frisch zubereiteten Mahlzeiten versorgt.
Täglich aktualisierte Berichte und Bilder aus Pakistan sind unter www.Diakonie-Katastrophenhilfe.de zu finden.
Spendenkonto für Schleswig-Holstein: 90 000 bei der EDG Kiel, BLZ 210 60 237, Kennwort: Pakistan Fluthilfe









