Der seit Jahren gedeckelte Landesetat könnte von 60 auf 70 Millionen Euro aufgestockt werden, ohne dass in der jetzigen Situation Mehrkosten entstehen“, erklärten Landespastorin Petra Thobaben und VEK-Geschäftsführer Markus Potten. Jetzt gilt es, die Standards in den Kitas zu sichern, die Qualität der Angebote zu fördern und drastische Qualitätsverluste zu Lasten der Kinder zu vermeiden“, erklärte Potten weiter. Im bundesweiten Vergleich liegen die Schleswig-Holsteinischen Standards ohnehin im unteren Bereich. Deshalb dürfen dem Kitabereich keine finanziellen Mittel entzogen werden. Jeder Cent zählt.“ Das Land müsse dringend der großen Verunsicherung von Eltern und Mitarbeitenden in den Kitas entgegenwirken, fordern Diakonisches Werk und VEK. Zunächst war von den Kommunen der Ausbau der Angebote für unter Dreijährige trotz des geplanten Rechtsanspruchs als nicht finanzierbar bezeichnet worden, kurz darauf wurde die gerade eingeführte Beitragsfreiheit des dritten Kita-Jahres von der Regierungskoalition in Frage gestellt.
Potten empfiehlt, von unseren Nachbarn zu lernen: In Skandinavien ist die zukunftsweisende Bedeutung der frühkindlichen Bildung längst erkannt. Dort wird in die Kitas kräftig investiert, statt zu kürzen. Dies führt uns die PISA-Studie regelmäßig vor Augen.“ Von den insgesamt 1.600 Kitas in Schleswig-Holstein vertritt der VEK rund 600 evangelischen Einrichtungen mit 32.000 Plätzen und ist damit größter Anbieter in Schleswig-Holstein.








