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  • Diakonie Schleswig-Holstein

Flucht und Migration

Empfang und Erfahrungsaustausch mit Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe in Schleswig-Holstein

Freitag, 15. Dezember 2017, 15:00 bis 19:30 Uhr
Diakonisches Werk Schleswig-Holstein, Kanalufer 48, Rendsburg

Wir laden alle, die in der Flüchtlingshilfe ehrenamtlich tätig sind, herzlich zum diesjährigen landesweiten Empfang und Erfahrungsaustausch ein. Wir möchten das vielfältige Engagement anerkennen und zum gemeinsamen Austausch zum Thema Wohnen einladen und erfahren, was Sie im Zusammenhang Ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit beschäftigt und wo es aus Ihrer Sicht Handlungsbedarfe gibt.

Einladung/Programm


Fachtagung "GEFLÜCHTETE mit Behinderung" - Betroffene kommen zu Wort

28. November 2017, 14:00 bis 18:00 Uhr
Landeshaus Kiel, Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel
Schleswig-Holstein Saal

Die Veranstalter laden geflüchtete Menschen mit Behinderung ein, um mit ihnen über ihre neue Lebenssituation in Deutschland zu sprechen.

Die Beauftragten arbeiten gemeinsam mit den Landesverbänden von Diakonie und Paritätischem seit langem zusammen.

Wir stellen fest, dass über geflüchtete Menschen mit Behinderung wenig bekannt ist.  
Daher haben wir in den vergangenen Jahren versucht, die zuständigen Behörden und Beratungsstellen mit dem Thema vertraut zu machen.

Jetzt möchten wir mit Ihnen ins Gespräch kommen. Wir wollen erfahren was Sie erlebt haben, was Sie erwarten und was wir mit der Landespolitik gemeinsam noch für Sie erreichen können.

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BAMF und Diakonie im Dialog - Aktuelle Praxis im Asylverfahren

15. und 16. November 2017 in Wismar

Der Gesetzgeber hat in Reaktion auf die hohe Anzahl von einreisenden Asylsuchenden, darunter viele unbegleitete Minderjährige, in den Jahren 2015 und 2016 mit zahl-reichen Gesetzesänderungen vom Asylpaket I bis hin zum am 18.05.2017 beschlossenen Gesetz zur besseren Durch-setzung der Ausreisepflicht reagiert. Diese Maßnahmen dienen vor allem einer Beschleunigung des Asylverfahrens und der konsequenten Rückführung abgelehnter Asyl-bewerberinnen und Asylbewerber. Zugleich bemüht sich die EU-Kommission vor dem Hintergrund der Überlastung einzelner EU-Mitgliedsstaaten und der Forderung nach Soli-darität bei der Aufnahme von Schutzsuchenden innerhalb der EU um eine Neuordnung des gemeinsamen europäischen Asylsystems. In der Praxis stellen die Forderung nach fairen Verfahren für die Asylsuchenden sowie die Berücksichtigung staatlicher Sicherheitsinteressen und die begrenzten Aufnahme- und Integrationskapazitäten nicht nur Politik, Verwaltung und Gerichte sondern auch die Zivilgesellschaft vor große Herausforderungen.

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Anmeldung


Fortbildung Grundwissen Islam

26. September 2017
09:00- 12:00 Uhr (anschließend Mittagessen)
Tagungszentrum Martinshaus, Kanalufer 48 in Rendsburg

In Deutschland lebten 2015 ca. 4,5 Mio. Muslime, weitere sind im Rahmen der Flüchtlingszuwanderung in den Jahren 2016 und 2017 dazu gekommen. Damit einhergehend entwickelt sich in Deutschland ein, insbesondere durch die Medien geprägtes, ambivalentes Islamverständnis im Spannungsfeld zwischen Islamophobie und grenzenloser Toleranz. Dieses Spannungsfeld macht die Arbeit mit Geflüchteten nicht einfacher.

Wir wollen durch eine allgemeine Einführung in den Islam zunächst eine Grundlage schaffen, um sich vertiefend mit dem Thema beschäftigen und in der Perspektive ein differenziertes Islamverständnis entwickeln zu können. Berufliche Erfahrungen im Umgang mit Muslim*innen und gelebter Religiosität können gerne eingebracht werden.

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Workshop„Geflüchtete mit Behinderung“

27.09.2017
10:00 - 14:00 Uhr
Diakonie Altholstein
Beratungszentrum Haart 224, 24539 Neumünster

Das Diakonische Werk Schleswig-Holstein, der Beauftragte für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen und der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung Schleswig-Holstein haben das Thema Geflüchtete mit Behinderung (GmB) seit 2016 verstärkt in den Fokus genommen. In diesem Zusammenhang wurde eine landesweite Abfrage der Migrationsfachdienste durchgeführt. Ziel war eine erste Datenerhebung und Bedarfsanalyse, auf deren Grundlage perspektivisch Informations- und Fortbildungsveranstaltungen angeboten, konkrete Handreichungen erstellt sowie die Netzwerkarbeit verstetigt werden sollen. Die Ergebnisse haben einen großen Handlungsbedarf hinsichtlich einer adäquaten Versorgung von GmB bestätigt. Im Workshop wird der aktuelle Sachstand vorgestellt und Unterstützungsmöglichkeiten aufgezeigt.

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Landesweiter Fachtag Familiennachzug

22. Juni 2017, 09:30 – 15:30 Uhr
24782 Büdelsdorf
ACO Thormannhalle
Am Ahlmannkai

Die Familie ist die Grundlage einer jeden Gesellschaft. In Deutschland stehen Ehe und Familie unter dem besonderen Schutz der Verfassung. Ein Leben getrennt von der eigenen Familie ist gerade für diejenigen besonders hart, die aus ihrer Heimat flüchten mussten.

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Leitfaden Freiwillige Rückkehr

Ein Ratgeber für Migrationsfachdienste und Ausländer- und Zuwanderungsbehörden in Schleswig-Holstein

Freiw Rueck

 


Grünbuch 2.0 zur schleswig-holsteinischen Landtagswahl 2017 - Integration, Teilhabe und Zusammenhalt?

Am 3. April erschien das Grünbuch 2.0 zur schleswig-holsteinischen Landtagswahl.

Unter der Überschrift „Inte­gration, Teilhabe und Zusammenhalt?“ setzt sich das von 10 schleswig-holsteinischen Integrationsfachdiensten gemeinsam erarbeitete Grünbuch 2.0 mit den zuwanderungs- und integrationspolitischen Positionen von bei der Landtagswahl kandidierenden Parteien auseinander.

Es zeigt flüchtlings- und einwanderungspolitische Handlungsbedarfe für die kommende Legislaturperiode auf und prüft die Wahlprogramme der antretenden Parteien auf ihre Absicht, sich diesen Bedarfen in konstruktiver Qualität zu stellen.

In gedruckter Form kann das Grünbuch 2.0 über die Geschäftsstelle des Flüchtlingsrats bezogen werden: office@frsh.de / Tel. (0)431-735 00

Grünbuch 2.0

Artikel vom Flüchtlingsrat zur Übergabe des Grünbuchs 2.0


Fachtag Islam mit Moscheebesuch

24. April 20179:30 - 16:30 Uhr  
Tagungszentrum Martinshaus
Kanalufer 48 in 24768 Rendsburg

In Deutschland lebten Ende 2015 ca. 4,6 Millionen Muslime, weitere sind im Rahmen der Flüchtlingszuwanderung im Jahr 2016 dazu gekommen. Damit einhergehend entwickelt sich in Deutschland ein insbesondere durch die Medien geprägtes ambivalentes Islamverständnis im Spannungsfeld zwischen Islamophobie und grenzenloser Toleranz, welches auch die Arbeit mit Geflüchteten nicht einfacher macht. Wir wollen am Vormittag durch eine allgemeine Einführung in den Islam zunächst eine Grundlage schaffen, um sich vertiefend mit dem Thema beschäftigen und in der Perspektive ein differenziertes Islamverständnis entwickeln zu können.

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Flüchtlings-, Migrations- und Integrationspolitik in Schleswig-Holstein - Hearing zur Landtagswahl 2017

4. April 2017
Landeshaus Kiel
Düsternbrooker Weg 70

Am 7. Mai 2017 finden Wahlen zum Schleswig-Holsteinischen Landtag statt. Die zu Ende gehende Legislaturperiode war durch ein Auf und Ab in der Zuwanderungsund Flüchtlingspolitik gekennzeichnet.

Bemerkenswerte Signale gingen in den vergangenen fünf Jahren von unserem Bundesland aus: Den migrationspolitischen Auftakt machten Förderungszusagen an Migrant*innenorganisationen und eine finanziell und konzeptionell besser ausgestattete Migrationsberatung. Bundesweit positive Zeichen setzte die Landesregierung beispielsweise mit einem Winterabschiebestopp. Allerdings stimmte Schleswig-Holstein dem vielgescholtenen Gesetz über den „Sicheren Balkan“ zu.

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Informationsveranstaltung „Zugang zu Arbeit und Ausbildung für Flüchtlinge und aktuelle Förderinstrumente und -maßnahmen in Schleswig-Holstein" 

Freitag, 24. Februar 2017
09:30 — 13:00 Uhr
Diakonisches Werk Schleswig-Holstein
Kanalufer 48
24768 Rendsburg

In den zurückliegenden Monaten haben sich die gesetzlichen Grundlagen für den Arbeitsmarktzugang und die Förderinstrumente teilweise erheblich verändert. Bundes- und länderfinanzierte Förderprogramme wurden aufgelegt, die das Ziel haben, Flüchtlinge bei der Arbeitsaufnahme zu unterstützen. In der Praxis entsteht schnell eine Unübersichtlichkeit der momentanen rechtlichen Grundlagen und der Fördermoglichkeiten.

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Geschlechtsspezifische Verfolgung
Keine Relevanz für Schutzsuchende?

Ein Fachtag für Beraterinnen und Berater

18. Januar 2017, 9:30 bis 14:00 Uhr

Zusatzangebot:
Praxis-Workshop, 14:00 bis 17:00 Uhr

Landeshaus Kiel, Schleswig-Holstein-Saal

Seit 2005 wird geschlechtsspezifische und nichtstaatliche Verfolgung ausdrücklich als ein Asylgrund anerkannt. In Asylverfahren scheint dieser Verfolgungsgrund aber nur selten Berücksichtigung zu finden. (vgl. BDrs 18/7625)

Das verwundert. Nach Einschätzung der Veranstalter*innen haben geflüchtete Frauen eher häufig geschlechtsspezifische Gewalt erlebt, z.B. Genitalverstümmelung, Vergewaltigung, Zwangsprostitution, Zwangsverheiratung, häusliche Gewalt.

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Dokumentation