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  • Diakonie Schleswig-Holstein

Bundesfreiwilligendienst und Freiwilliges Soziales Jahr

Freiwilligendienste der Diakonie weiter hoch im Trend

Die Freiwilligendienste des Diakonischen Werkes Schleswig-Holstein sind wieder sehr gefragt. 864 überwiegend junge Menschen arbeiten 2017/2018 im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) oder des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) in einer diakonischen Einrichtung. Damit ist der Wohlfahrtsverband der größte Träger von Freiwilligendiensten im nördlichsten Bundesland.

Die Freiwilligen leisten ihren Dienst in der Alten- oder Behindertenhilfe, in Kindertagesstätten, Krankenhäusern und anderen sozialen Einrichtungen. Aber auch in Schulen und Kirchengemeinden werden Plätze für das FSJ oder den BFD angeboten. „Die jungen Menschen sind eine willkommene und wichtige Unterstützung in unseren Einrichtungen“, sagt Landespastor Heiko Naß. „Gleichzeitig bietet der Freiwilligendienst die Chance, sich beruflich zu orientieren, persönlich weiterzuentwickeln und praktische Erfahrungen zu sammeln.“

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Ein wichtiges Betätigungsfeld ist die Arbeit mit Menschen mit Behinderung. Foto: Diakonie/Kathrin Harms

 

Der Freiwilligendienst ist aber nicht nur Schulabsolventen vorbehalten. „Wir sind auch für ältere Menschen offen, die sich sozial engagieren wollen“, betont Manfred Klaar, Leiter der Freiwilligendienste beim Diakonischen Werk Schleswig-Holstein. „Der BFD Ü27 ist für Erwachsene eine gute Möglichkeit, um zum Beispiel nach der Elternzeit beruflich wieder einzusteigen oder im Ruhestand eine sinnstiftende Tätigkeit zu finden.“ Darüber hinaus können sich die Freiwilligen weiterqualifizieren, zum Beispiel zum Betreuungsassistenten oder Pflegehelfer. In diesem Jahr haben sich 46 Menschen für den BFD Ü27 entschieden.

Im Rahmen des Sonderprogramms „BFD mit Flüchtlingsbezug“ können auch volljährige Asylberechtigte und -bewerber zwölf Monate in diakonischen Einrichtungen arbeiten. Während dieser Zeit werden ihnen weiterführende Sprachkurse angeboten. 16 Menschen nutzen zurzeit diese Möglichkeit.