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  • Diakonie Schleswig-Holstein

Pressemitteilungen

Moderne Fluchtursachen – Fachtagung in Rendsburg

26.06.2015 | Rendsburg, 26. Juni 2015 I Der Bischof im Sprengel Schleswig und Holstein, Gothart Magaard, hat Deutschland und die anderen Industrienationen für die weltweiten Fluchtströme mitverantwort-lich gemacht. Bei einem Fachtag des Flüchtlingsrates Schleswig-Holstein und des Diakonischen Werkes in Rendsburg verwies er auf den ökologischen Raubbau und die Umweltzerstörung als Folge der Globalisierung. „Zunehmend sind Regionen durch Überflutungen und Naturkatastrophen bedroht oder unbewohn-bar geworden“, sagte Magaard. „Wie viel mehr Menschen werden auch in Zukunft keine andere Wahl haben, als diese menschen-feindlichen Regionen zu verlassen?“

Moderne Fluchtursachen – Fachtagung in Rendsburg

Flüchtlingsbeauftragter und Diakonie befürchten Flickenteppich in der Flüchtlingsbetreuung

23.06.2015 | Kiel / Rendsburg, 23. Juni 2015 I Die geplante neue Integrationspauschale in Schleswig-Holstein bedroht den Bestand gewachsener Strukturen und Angebote in der hauptamtlichen Betreuung von Flüchtlingen. Grund ist, dass die Gelder nicht wie bisher an die Kreise sondern direkt an die Kommunen verteilt werden sollen. Dadurch müssen aus Sicht des Flüchtlingsbeauftragten des Landes Schleswig-Holstein und des Diakonischen Werkes zahlreiche flächendeckende Betreuungsangebote um ihre Finanzierung bangen.

Flüchtlingsbeauftragter und Diakonie befürchten Flickenteppich in der Flüchtlingsbetreuung

23 Bundesfreiwillige beenden Dienst als Betreuungsassistenten

22.06.2015 | Rendsburg, 22. Juni 2015 I 23 Jugendliche und junge Erwachsene haben sich in den vergangenen Monaten im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes bei der Diakonie in Schleswig-Holstein zum Betreuungsassistenten ausbilden lassen. Sie können künftig in stationären Wohngruppen oder Pflegeheimen haupt- oder nebenberuflich arbeiten. In einer Feierstunde wurden sie jetzt verabschiedet.

23 Bundesfreiwillige beenden Dienst als Betreuungsassistenten

Pressemitteilung EKD: "Die größte Katastrophe ist das Vergessen"

17.06.2015 | Evangelische und katholische Kirche in Deutschland rufen zur Solidarität mit Flüchtlingen im Nahen Osten auf
Zum Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen am 20. Juni 2015 rufen die katholische und die evangelische Kirche in Deutschland mit ihren Hilfswerken Caritas international und Diakonie Katastrophenhilfe dazu auf, das Leid und die Not der hilfsbedürftigen Menschen im Nahen Osten nicht zu vergessen. Evangelische Kirche in Deutschland und Deutsche Bischofskonferenz sprechen sich insbesondere für eine stärkere Unterstützung der Flüchtlingshilfe der Nachbarländer Syriens und eine großzügigere Aufnahme der Flüchtlinge aus dem Nahen Osten in Deutschland auf. „Die Menschen aus Syrien und Irak brauchen jetzt unsere Hilfe und unsere Solidarität. Bitte unterstützen Sie die Arbeit der Hilfswerke in der Region“, appellieren der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm. Die beiden Kirchen in Deutschland setzen sich gemeinsam mit ihren Hilfswerken gegen das Vergessen dieser Katastrophe ein und rufen zu Spenden für Caritas international und die Diakonie Katastrophenhilfe auf, die am 20. Juni ihre ökumenische Sommeraktion „Die größte Katastrophe ist das Vergessen“ starten.

Pressemitteilung EKD: "Die größte Katastrophe ist das Vergessen"

Diakoniepräsident Lilie besucht Schleswig-Holstein

17.06.2015 | Rendsburg, 17. Juni 2015 I Der Präsident der Diakonie Deutsch-land, Ulrich Lilie, hat sich heute in Kiel-Gaarden über das Wohn-projekt Gustav-Schatz-Hof informiert. Zuvor hatte er in Rends-burg mit dem Vorstand des Diakonischen Werkes Schleswig-Holstein Gespräche geführt. Im Mittelpunkt standen die Flücht-lingsarbeit, das neue Bundesteilhabegesetz sowie die engere Zu-sammenarbeit zwischen Bundes- und Landesverband.

Diakoniepräsident Lilie besucht Schleswig-Holstein

Aktionswoche der Schuldnerberatung: Arm und überschuldet – trotz Arbeit

11.06.2015 | Kiel/Rendsburg, 11. Juni 2015 I Immer mehr Menschen in einer prekären Beschäftigung sind von Überschuldung bedroht. Auf dieses Problem wollen die Schuldnerberatungsstellen in Schleswig-Holstein mit ihrer traditionellen Aktionswoche aufmerksam machen. Dazu sind vom 15. bis zum 19. Juni landesweit zahlreiche Veranstaltungen und Sondersprechstunden geplant.

Aktionswoche der Schuldnerberatung: Arm und überschuldet – trotz Arbeit

Diakonisches Werk Schleswig-Holstein setzt auf Bundesfreiwillige Ü27

09.06.2015 | Rendsburg, 9. Juni 2015 I Die sozialen Einrichtungen der Diakonie im Norden sind künftig verstärkt auf ältere Bundes-freiwillige angewiesen. Hintergrund ist vor allem der demo-grafische Wandel. Demnach werden in den kommenden Jahren immer weniger Jugendliche und junge Erwachsene für die Freiwilligendienste zur Verfügung stehen. Die Attrak-tivität dieser Dienste für Bewerber im Alter ab 27 Jahren soll nun erhöht werden.

Diakonisches Werk Schleswig-Holstein setzt auf Bundesfreiwillige Ü27

Zwei Jahre nach der Flut: Katastrophenhilfe sichert Zukunft

29.05.2015 | Berlin/Rendsburg, 29. Mai 2015 I Zwei Jahre nach der Flutka-tastrophe an Elbe, Saale und Donau zieht die Diakonie Kata-strophenhilfe eine positive Bilanz ihrer Arbeit. Das Hilfswerk unterstützte seit Juli 2013 Flutopfer in Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Bayern und in den osteuropäischen Nachbarländern mit bislang 19 Millionen EURO. Insgesamt standen 26 Millionen EURO an Fluthilfe-Mitteln zur Verfügung.

Zwei Jahre nach der Flut: Katastrophenhilfe sichert Zukunft

Diakonie: Radtour für einen nachhaltigen Lebensstil

18.05.2015 | Rendsburg, 18. Mai 2015 I Torsten Nolte vom Diakonischen Werk Schleswig-Holstein startet morgen in Hamburg gemeinsam mit 14 Mitstreitern eine Radtour der besonderen Art. Auf ihrem Weg zum Kirchentag in Stuttgart wollen sie für eine umweltfreundliche Anreise und einen nachhaltigen Lebensstil werben. Dazu plant die Hilfsorganisation Brot für die Welt an verschiedenen Stationen Informationsveranstaltungen und Vorträge. Im Mittelpunkt steht die Nahrungsmittelkonkurrenz zwischen Teller, Tank und Trog.

Diakonie: Radtour für einen nachhaltigen Lebensstil

Erneutes Erdbeben in Nepal

12.05.2015 | Berlin/Kathmandu, 12.05.2015. Erneut hat ein schweres Erdbeben mindestens der Stärke 7,1 Nepal erschüttert. Michael Frischmuth, Kontinentalleiter Asien der Diakonie Katastrophenhilfe, der sich aktuell mit einem Team in Kathmandu aufhält, berichtet: „Die Menschen halten sich aus Angst vor weiteren Erdstößen im Freien auf, Geschäfte sind geschlossen. Strom- und Wasserversorgung sind bis auf weiteres ausgefallen.“

Erneutes Erdbeben in Nepal