toggler
  • Diakonie Schleswig-Holstein

Angebot des Blauen Kreuzes und der Landesstelle für Suchtfragen

Angebot des Blauen Kreuzes und der Landesstelle für Suchtfragen: Ausbildung zum Suchtkrankenhelfer in Betrieben Schleswig-Holsteins

Zur Gesunderhaltung aller Beschäftigten in den Betrieben gehört eine fachlich qualifizierte Suchtprävention. Ausgebildete Suchtkrankenhelfer können wertvolle Hilfe leisten, wenn Kollegen gefährdet sind, an einer Sucht zu erkranken oder bereits süchtig geworden sind. Das Blaue Kreuz in der Evangelischen Kirche, Landesverband Schleswig-Holstein und die Landesstelle für Suchtfragen bieten jetzt den 13. Lehrgang „Fachausbildung zum betrieblichen Suchtkrankenhelfer“ an.

„Angesprochen sind vor allem Mitarbeiter in mittleren und großen Betrieben in Schleswig-Holstein“, erklärte Peter Staben, Landesgeschäftsführer des Blauen Kreuzes. „Die Ausbildung will einen Beitrag für ein gesundes und effektives Arbeitsklima leisten. Neben der Hilfe für die betroffene Person geht es auch um eine erhöhte Arbeitssicherheit und die verbesserte Qualität der Produktion und der Dienstleistungen“, so Staben.

In den vergangenen Jahren sind bereits über 100 Suchtkrankenhelfer ausgebildet worden. Zusammen mit der Landesstelle für Suchtfragen ist hierfür ein Ausbildungskonzept erarbeitet worden, das fachliche und persönliche Kompetenzen stärkt, denn im Einzelfall kann die Hilfe eine sehr anspruchsvolle Aufgabe werden. Betroffene werden motiviert, eine Therapie in Anspruch zu nehmen und werden über die Behandlung bis zur Nachsorge begleitet.

Zur Ausbildung gehören neben zahlreichen weiteren Themen Methoden der Gesprächsführung, Wissen über illegale Drogen oder psychische Störungen am Arbeitsplatz. Das Angebot ist ein Baukastensystem, aus dem sich Betriebe die für sie relevanten Themen zusammenstellen können.
Die nächste Ausbildung beginnt am 7. April und findet im Tagungszentrum Martinshaus der Diakonie in Rendsburg oder im Christian-Jensen-Kolleg der Nordkirche in Breklum in Nordfriesland statt.

Auskünfte und Informationsmaterial bei der Landesstelle für Suchtfragen Schleswig-Holstein, (LSSH), Tel. 0431 - 54 03 340, www.lssh.de und beim Blauen Kreuz in der ev. Kirche, Landesverband Schleswig-Holstein, (BKE), Tel. 04331- 2 01 98 95, www.blaues-kreuz-sh.de.