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Diakonie: Ehrenamtliche leisten wichtigen Beitrag zur Integration von Flüchtlingen

Rendsburg, 16. Dezember 2016 I Landespastor Heiko Naß hat heute bei einem Empfang in Rendsburg das große Engagement der ehrenamtlichen Flüchtlingshelferinnen und -helfer gewürdigt. „Ohne ihren unermüdlichen Einsatz könnten wir in Schleswig-Holstein die Unterbringung, Betreuung und Integration von Flüchtlingen nicht leisten“, so Naß. „Dafür möchte ich ihnen danken und sie ermutigen, weiter den Zufluchtsuchenden zur Seite zu stehen.“

In Schleswig-Holstein sind nach wie vor tausende ehrenamtliche Flüchtlingshelferinnen und -helfer aktiv. Allein 170 evangelische Kirchengemeinden engagieren sich in der Flüchtlingsarbeit. Zu ihren Hilfsangeboten zählen Sprachunterricht, Kinderbetreuung, Ämterlotsen sowie Fahr- und Dolmetscherdienste. Die Diakonie unterstützt das Engagement durch ihre Migrationsberatungsstellen, den „Leitfaden für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit“ sowie zahlreiche Fortbildungen und Projekte. Die Nordkirche hat zur Koordinierung der ehrenamtlichen Arbeit in jedem Kirchenkreis Flüchtlingsbeauftragte eingestellt

Die Geschäftsführerin Soziales im Vorstand des Diakonisches Werkes Anke Homann verwies in Ihren Grußwort auf die großen Herausforderungen für die ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit. „Fehlende Unterkünfte, stark traumatisierte Flüchtlinge, neue Gesetze, unterschiedliche Bleiberechtsperspektiven und Veränderungen beim Familiennachzug – damit mussten und müssen sich die Helfenden täglich auseinandersetzen und gemeinsam mit den Zufluchtsuchenden Lösungen finden“, so Homann. „Letztlich tragen sie mit ihrem Einsatz zum Gelingen der Willkommenskultur und zu einem friedlichen Zusammenleben in Schleswig-Holstein bei.“

Bei dem Empfang im Martinshaus tauschten die Helferinnen und Helfer ihre Erfahrungen aus und berichteten über Ihre Erfolge aber auch über Grenzerfahrungen zum Beispiel mit traumatisierten Flüchtlingen. Sie sprachen sich für einen Ausbau der Supervision aus. Außerdem verdeutlichten sie, wie wichtig die hauptamtliche Koordination der Arbeit ist und wie notwendig Ansprechpartner in Kommunen und Gemeinden sind.

Für Rückfragen:

Friedrich Keller…...Pressesprecher, Diakonisches Werk Schleswig-Holstein,

                                  Tel: 04331-593 197; Mobil: 0174-94 500 90