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  • Diakonie Schleswig-Holstein

23 Bundesfreiwillige beenden Dienst als Betreuungsassistenten

Rendsburg, 22. Juni 2015 I 23 Jugendliche und junge Erwachsene haben sich in den vergangenen Monaten im Rahmen des  Bundesfreiwilligendienstes bei der Diakonie in Schleswig-Holstein zum Betreuungsassistenten ausbilden lassen. Sie können künftig in stationären Wohngruppen oder Pflegeheimen haupt- oder nebenberuflich arbeiten. In einer Feierstunde wurden sie jetzt verabschiedet.    

Die Betreuungsassistenten absolvierten während ihres Bundesfreiwilligendienstes 200 Unterrichtsstunden. Dabei erwarben sie unter anderem Grundkenntnisse in der Pflege und im Umgang mit Menschen mit Demenz, psychischen Erkrankungen und geistigen Behinderungen. Sie wurden in Rechtskunde und Hauswirtschaft unterrichtet und erlernten, welche Beschäftigungsmöglichkeiten es für Menschen mit Demenz gibt. Parallel zur theoretischen Ausbildung sammelten sie in stationären Pflegeeinrichtungen praktische Erfahrungen.

Nach Abschluss der Qualifizierung können sich die Betreuungsassistenten auf vielen Betätigungsfeldern engagieren und dazu beitragen, die Betreuungs- und Lebensqualität von Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderung zu verbessern. Sie malen und  musizieren mit ihnen, sie begleiten sie auf Veranstaltungen und Ausflügen oder sie kochen und backen mit ihnen.

Für das Diakonische Werk Schleswig-Holstein ist die Qualifizierung eine gute Möglichkeit, Jugendliche und junge Erwachsene auch nach dem Bundesfreiwilligendienst für soziale Berufe zu begeistern. In den vergangenen Jahren  blieben durchschnittlich 50 Prozent der Betreuungsassistenten dem pflegerischen und sozialpädagogischen Bereich erhalten.

 

Für Rückfragen:

Friedrich Keller, Pressesprecher Diakonisches Werk Schleswig-Holstein

Tel: 04331 593 197