toggler
  • Diakonie Schleswig-Holstein

Diakonie-Vorstand trifft Spitze der Landes-CDU

Rendsburg, 6. Juli 2015 I Die Spitzen der schleswig-holsteinischen CDU und ihrer Fraktion im Landtag haben sich heute in Rendsburg über die Arbeit in einer diakonischen Wohngemeinschaft für Demenzkranke informiert. Anschließend trafen sich die Christdemokraten mit dem Vorstand des Diakonischen Werkes Schleswig-Holstein zu Gesprächen. Im Mittelpunkt standen die Herausforderungen des demographischen Wandels, die Flüchtlingsarbeit sowie die Situation in den Kindertagesstätten.

Der CDU-Landesvorsitzende Ingbert Liebing und der Fraktionsvorsitzende Daniel Günter zeigten sich beeindruckt von der Wohngemeinschaft. „Der ambulante Charakter der Wohngemeinschaft hat mich überzeugt. Wo immer es möglich ist, sollten Modelle wie dieses Vorrang vor einer stationären Betreuung haben“, sagte Ingbert Liebing. Daniel Günther ergänzte:  „Ich finde es bewundernswert, wie professionell hauptamtliche Mitarbeiter, Angehörige und Ehrenamtliche hier zusammenarbeiten. Ich begrüße das Konzept der Einrichtung. Es ermöglicht den Bewohnern, ihr Leben trotz der Demenzerkrankung so lange wie möglich selbständig zu gestalten.“ Die Wohngemeinschaft arbeitet unter dem Dach des diakonischen Träges „Pflege Lebensnah“. Menschen mit Demenz können dort in 14 Wohneinheiten weitgehend selbständig leben. Sie werden dabei rund um die Uhr fachlich betreut. Für Gespräche, Freizeitgestaltung und gemeinsame Mahlzeiten stehen Wohnzimmer und ein Essbereich zur Verfügung. Angehörige werden in die Aktivitäten eingebunden.

Bei den Gesprächen am Sitz des Diakonischen Werkes tauschten sich die Parlamentarier und der Vorstand über die Zukunft der Pflege aus.  Landespastor Heiko Naß verwies auf den drohenden Fachkräftemangel in diesem Bereich. Ein anderes wichtiges Thema war die Qualität der Betreuung in den Kindertagesstätten. Die Diakonie fordert seit langem, die Einrichtungen qualitativ besser auszustatten.

Heiko Naß zeigte sich zufrieden mit dem Treffen. „Es ist mir wichtig, mich mit Politikern aller im Landtag vertretenden Parteien auszutauschen und sie über die Arbeit unseres Wohlfahrtsverbandes zu informieren. Nur auf dieser Basis kann ich für bestimmte Themen, zum Beispiel für die Flüchtlinge oder die ehrenamtlichen Helfer, die Stimme ergreifen und mich für notwendige Veränderungen einsetzen.“ Zuvor hatte Nass bereits Gespräche mit Vertretern der FDP und der Grünen im Landtag geführt.

 

Für Rückfragen:

Friedrich Keller, Pressesprecher Diakonisches Werk Schleswig-Holstein

Tel: 04331 593 197; Mobil: 0174 94 500 90