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Nordkirche unterstützt Flüchtlingsarbeit in Südeuropa

Nordkirche unterstützt Flüchtlingsarbeit in Südeuropa

Schwerin / Rendsburg, 1. September 2015 I Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) spendet 20.000 Euro für die Flüchtlingsarbeit in Serbien, Mazedonien und Griechenland. Das Geld fließt in mehrere Hilfsprojekte der Diakonie Katastrophenhilfe und ihrer Partnerorganisationen. Vor dem Hintergrund der akuten Notlage tausender Flüchtlinge in Südeuropa bitten Nordkirche und Diakonisches Werk Schleswig-Holstein um Spenden.

Gerhard Ulrich, Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland, würdigt die Arbeit der Diakonie-Katastrophenhilfe für die Flüchtlinge und bittet darum, sie mit Spenden zu unterstützen: „Die dramatische Situation der Frauen, Männer und Kinder, die ihre Heimat verlassen, um sich vor Gewalt, Krieg und Not in Sicherheit zu bringen, und auf ihrer Flucht wiederum zu Tausenden in Lebensgefahr geraten, ist eine von Menschen herbeigeführte Katastrophe. Zugleich stellt diese Situation eine humanitäre Herausforderung ersten Ranges an uns alle dar. Wir Christinnen und Christen sind davon überzeugt, dass Christus selbst uns in jedem Notleidenden begegnet. Ich begrüße diese Hilfsaktion und bitte Sie herzlich, sich an ihr zu beteiligen, um die Not der Flüchtlinge zu lindern und ihnen eine menschenwürdige Unterbringung zu ermöglichen.“

Für das Diakonische Werk Schleswig-Holstein erklärt Landespastor Heiko Naß: „Augenzeugen und Flüchtlinge, die hierher kommen, berichten, dass die Ankunft in Südeuropa die schlimmste Situation war, die sie auf ihrer Flucht erlebt haben. Deshalb ist es dringend nötig, sofort zu helfen. Die Diakonie Katastrophenhilfe arbeitet in dieser Region schon lange mit ihren Partnerorganisationen zusammen. Diese sind vor Ort erfahren und können effektiv Hilfe leisten. Ich bitte darum, diese Arbeit mit Spenden zu unterstützen.“

Aus Sicht der Diakonie-Katastrophenhilfe ist Eile geboten. Angesichts der bevorstehenden kalten Jahreszeit wird sich die Lage der Flüchtlinge in Südeuropa weiter verschärfen. „Schon jetzt ist es dramatisch, Tausende auf Straßen und in Parks campieren zu sehen – speziell Frauen und Kinder, die dort so vielen Gefährdungen und Übergriffen ausgesetzt sind. Ab dem Herbst aber können wir sie keineswegs ohne wetterfeste Unterkünfte und Heizmaterial lassen. Dafür müssen wir jetzt anfangen zu sorgen“, sagt Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin der Diakonie Katastrophenhilfe.

Aktuell unterstützt die Diakonie Katastrophenhilfe gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen Geflüchtete in Serbien und auf der griechischen Insel Chios mit Nahrungsmitteln und Hygieneartikeln. Um die sanitäre Situation in den Aufnahmezentren zu verbessern, werden Toiletten- und Duschcontainer aufgestellt. Ab Herbst sollen zusätzlich warme Kleidung und Brennmaterial verteilt werden. Weitere Maßnahmen sind in Mazedonien geplant.

 

Spendenkonto:

Diakonie Katastrophenhilfe

IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02
BIC: GENODEF1EK1

Stichwort: Flüchtlingshilfe weltweit

 

Für Rückfragen:

Stefan Döbler…….Pressesprecher Nordkirche

                              Tel: 0385 20 223 112; Mobil: 0175 1 86 51 30

Friedrich Keller…..Pressesprecher, Diakonisches Werk Schleswig-Holstein

                              Tel: 04331-593 197; Mobil: 0174-94 500 90