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Brot für die Welt warnt vor Folgen von Mangelernährung - feierlicher Auftakt der 57. Spendenaktion in Friedrichstadt

Brot für die Welt warnt vor Folgen von Mangelernährung - feierlicher Auftakt der 57. Spendenaktion in Friedrichstadt

Friedrichstadt, 29. November 2015 I Mit einem Gottesdienst in der St. Christophorus-Kirche in Friedrichstadt ist heute (29.11.2015) die 57. Spendenaktion von Brot für die Welt für Schleswig-Holstein eröffnet worden. Unter dem Motto „Satt ist nicht genug. Zukunft braucht gesunde Ernährung!“ wird die evangelische Hilfsorganisation in den kommenden Monaten auf die weltweiten Folgen von Mangelernährung aufmerksam machen und Spenden für Hilfsprojekte sammeln. Ministerpräsident Torsten Albig würdigte die Arbeit von Brot für die Welt als wichtigen Beitrag für eine gerechtere Welt.

„Die Aktion „Brot für die Welt" verdient unser aller Unterstützung. Sie hilft im Namen der Nächstenliebe, Hunger zu bekämpfen und Überleben zu sichern. Brot für die Welt macht uns sensibel für die globalen Zusammenhänge und nimmt uns in die Pflicht: Jeder kann etwas tun. Jeder kann sich für unsere Werte einsetzen. Allein vermögen wir nicht viel. Aber viele gemeinsam können eine Menge bewegen“, sagte Ministerpräsident Torsten Albig.

Die 57. Aktion von Brot für die Welt seit 1959 legt ihren Focus auf den Erhalt und die Wiederbelebung traditioneller und nährstoffreicher Kulturpflanzen. Weltweit leiden rund zwei Milliarden Menschen an Mangelernährung. Die Folgen sind gravierend: insbesondere Kinder, die sich nicht ausgewogen ernähren, werden schneller krank und sind in ihrer Entwicklung beeinträchtigt. Ein Grund für die Mangelernährung ist das für viele Bauern auf der Südhalbkugel zu teure und wenig widerstandsfähige Industriesaatgut. Brot für die Welt unterstützt daher Bauernfamilien und Dorfgemeinschaften, Saatgutbanken für traditionelle Pflanzen anzulegen, die zu Klima und Bodenverhältnissen passen. „Mit Spenden für die Hilfsorganisation helfen die Menschen in Schleswig-Holstein den Landwirten, die Bevölkerung in ihren Ländern mit ausgewogenen und nährstoffreichen Lebensmitteln zu versorgen. Das ist gelebte Hilfe zu Selbsthilfe“, so Bischof Gothart Magaard.

Landespastor Heiko Naß betonte: „Wie grundlegend die Arbeit von Brot für die Welt und die Unterstützung der Bauern auf der Südhalbkugel sind, zeigt die aktuelle Flüchtlingssituation. Wir müssen uns dringend für bessere Lebensbedingungen in den Herkunftsländern einsetzen, damit die Menschen in ihrer Heimat bleiben und gut leben können. Das weltweite Engagement von Brot für die Welt setzt dafür ein wichtiges Zeichen. Wir bitten daher die Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner, die Arbeit der Hilfsorganisation mit ihren Spenden zu unterstützen.“

Im vergangenen Jahr hat Brot für die Welt in Schleswig-Holstein rund 2,22 Millionen Euro Spenden erhalten, bundesweit waren es 55,7 Millionen Euro. Mit dem Geldwurden Projekte in mehr als 90 Ländern gefördert. Im Zentrum der Arbeit standen die Überwindung von Hunger, die Förderung von Bildung und Gesundheit sowie der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen. Eine besondere Herausforderung brachte die Ebola-Epidemie in Westafrika. Allein in Sierra Leone bildeten zehn Partnerorganisationen von Brot für die Welt 4.000 freiwillige Helferinnen und Helfer aus. Sie klärten 160.000 Haushalte über Hygiene und Ansteckungswege auf und sorgten dafür, dass Erkrankte medizinische Hilfe bekamen. Die Aktion wurde eng mit der Schwesterorganisation Diakonie Katastrophenhilfe abgestimmt.

Spendenkonto:

Bank für Kirche und Diakonie

Kontonummer: 500 500 500

BLZ: 1006 1006

IBAN: DE10100610060500500500

 

Für Rückfragen:

Friedrich Keller…...Pressesprecher, Diakonisches Werk Schleswig-Holstein,

                                  Tel: 04331-593 197; Mobil: 0174-94 500 90,

                                  E-mail: presse@diakonie-sh.de