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Diakonie Altholstein gewinnt Schleswig-Holsteinischen Altenpflegepreis

Diakonie Altholstein gewinnt Schleswig-Holsteinischen Altenpflegepreis

Mit dem 1. Preis wurde die Diakonie Altholstein für ihre Arbeit am Kieler Gustav-Schatz-Hof von Sozialministerin Kristin Alheit am 2. Dezember  im Landeshaus ausgezeichnet. Der mit 3.000 Euro dotierte Schleswig-Holsteinische Altenpflegepreis würdigt vor allem die integrative und quartiersorientierte Arbeit im multikulturellen Stadtteil Gaarden.

„Ich freue mich besonders, dass ein Projekt gewonnen hat, das auch beispielhaft für gelungene Integration steht. Vor dem Hintergrund der ankommenden Flüchtlinge ist dies ein Signal: Schleswig-Holstein braucht Menschen mit verschiedenen kulturellen Hintergründen für eine kultursensible Pflege! Sie sind hier willkommen!", so Alheit bei der Vergabe. Der Schleswig-Holsteinische Altenpflegepreis wird vom Land Schleswig-Holstein in enger Kooperation mit dem Landespflegeausschuss verliehen.

Seit 2013 betreibt die Pflege Diakonie Altholstein im Gustav-Schatz-Hof in Kooperation mit der FRANK-Gruppe und der kwg eine Betreute Wohnanlage, Tagespflege, eine Demenz-Wohngruppe, einen Mietertreff und ambulante Pflege. Rund ein Viertel der 1.200 Bewohner des Quartiers haben einen Migrationshintergrund. Ziel der Arbeit vor Ort ist es daher, kultursensible und bedarfsgerechte Hilfen zu bieten, die es auch Menschen mit Handicap ermöglichen, am Leben im Stadtteil teilzuhaben.

Zwölf der 40 Mitarbeitenden haben selber einen Migrationshintergrund, sie sprechen insgesamt acht Sprachen und kennen die kulturellen Besonderheiten. Gefördert wird dies durch laufende Schulungen zur interkulturellen Pflege. Auffallend ist der hohe Anteil männlicher Mitarbeiter im sonst frauendominierten Pflegebereich. Eine hohe Zahl an Initiativbewerbungen zeigt, dass Pflege mit konsequenter Personalentwicklung und interkultureller Öffnung ein attraktiver Arbeitsbereich sein kann.

Im Team arbeiten die unterschiedlichen Professionen zusammen: Pflegerische Beratung für die Mieter und deren Angehörige wird ergänzt durch die Hilfe bei der Alltagsbewältigung, die die sozialpädagogischen Mitarbeitenden leisten. Die Möglichkeit, in der eigenen Sprache Rat und Informationen zu bekommen, erleichtert es den Bewohnern, Hilfsangebote über die familiäre Unterstützung hinaus kennenzulernen und anzunehmen. So können Gaardener auch mit Pflegebedarf und Einschränkungen in ihrem Stadtteil bleiben und die Nachbarschaft pflegen.

 Christine Noack

 

 

 

 

 

 

 

 

Diakonisches Werk Altholstein GmbH

 

 

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