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Zukunftsszenario Altenhilfe Schleswig-Holstein 2030/2045

Die Altenhilfe in Schleswig-Holsteins ländlichen Regionen steht vor großen Herausforderungen. Der Altersdurchschnitt der Menschen steigt. Die Lebenserwartung wird immer höher und damit der Bedarf an Unterstützung im Alter. Es gibt allerdings schon heute nicht genügend Fachkräfte.

Daher will die Diakonie Schleswig-Holstein mit dem Projekt "Zukunftsszenario Altenhilfe Schleswig-Holstein 2030/2045" (kurz ZASH) herausfinden, wie eine gute Unterstützung in Zukunft gewährleistet werden kann. Das Projekt wird gemeinsam mit dem ISÖ-Institut für Sozialökologie in Siegburg umgesetzt.

Als Projektregionen wurden die Kreise Segeberg und Nordfriesland ausgewählt. Gesellschaftliche Trends wie der Demographische Wandel, die Zukunft der Sozialsysteme und Fragen der Mobilität älterer Menschen wurden mithilfe von Experten eingeschätzt. Anschließend fanden Workshops mit Vertretern aus verschiedenen Bereichen wie Politik, Wirtschaft, Technologie und Familie statt. Auch Freiwillige und Fachkräften wurden zu ihren Erwartungen befragt. Jeder Schleswig-Holsteiner hatte außerdem über eine Online-Umfrage die Möglichkeit, seine Einschätzungen in das Projekt einfließen zu lassen.

ZASH mündete im Februar 2018 in eine große Zukunftskonferenz. Im Mai 2018 wurden die Ergebnisse dem Sozialministerium Schleswig-Holstein übergeben. Die Diakonie prüft, wie das Projekt praxisnah fortgeführt werden kann.

 

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