AMIF

AMIF: Türen öffnen – Vielfalt leben vor Ort

Das Projekt „Türen öffnen – Vielfalt leben vor Ort“ fördert die interkulturelle Gemeinwesenarbeit in ländlichen Gebieten. Ziel ist es, Einrichtungen so zu öffnen, dass sie Teil der Willkommenskultur in Schleswig-Holstein werden. Das Diakonische Werk begleitet die Einrichtungen in diesem Prozess mit Schulungen, Fortbildungen und Fachtagen. Projektpartner sind die Diakonischen Werke Hamburg und Baden. Dieses Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert.

 

AMIF: Netzwerk - Verbesserung der Aufnahmebedingungen für Flüchtlinge in Schleswig-Holstein

Das Netzwerkprojekt hat zum Ziel, die Willkommensstruktur und die Aufnahmebedingungen für Asylsuchende und vulnerable Flüchtlinge in Schleswig-Holstein zu verbessern. Dies geschieht in verschiedenen Teilprojekten. Dazu gehören eine gezielte Erstorientierung, Information und sprachlicher Orientierung der neu ankommenden Flüchtlinge sowie die Identifikation von vulnerablen Personen. Außerdem werden private und kommunale Initiativen zur Begleitung von Flüchtlinge unterstützt und Strukturen zur psychotherapeutischen und psychiatrischen Versorgung von traumatisierten Flüchtlingen verbessert. Die Netzwerkkoordination wird vom Paritätischen Wohlfahrtsverband SH und dem Diakonischen Werk SH gemeinsam geleistet. Dieses Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert.

 

AMIF: Strategisches Rückkehrberatungs- und Managementkonzept

Das Landesamt für Ausländerangelegenheiten und das Diakonische Werk wollen in Schleswig-Holstein Zwangsabschiebungen vermeiden und stattdessen die Beratung rückkehrwilliger Migranten fördern, die keine Aussicht auf Asyl haben. Dazu wollen die Kooperationspartner im Rahmen eines AMIF-Projektes ein strategisches Beratungskonzept für die freiwillige Rückkehr erarbeiten und testen. Zunächst werden Daten und Fakten über die Personengruppen und Herkunftsländer zusammentragen, die von einem Rückkehrberatungskonzept profitieren könnten. Außerdem soll ermittelt werden, was Migranten für eine freiwillige Rückkehr benötigen und welche Voraussetzungen in den Herkunftsländern geschaffen werden müssen. Dazu lassen die diakonischen Migrationsfachdienste und die Ausländer- und Zuwanderungsbehörden ihre Erkenntnisse einfließen und betroffene Ausländer gezielt befragen. Das wird alles auf freiwilliger Basis geschehen und keineswegs laufende Asylverfahren beeinflussen. In einem zweiten und dritten Schritt wird das Konzept erarbeitet und in ausgesuchten Beratungsstellen getestet. Dieses Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert.

Projektmitarbeiterinnen

Doris Kratz-Hinrichsen

Doris Kratz-Hinrichsen

Flucht und Migration, Familienbildungsstätten
Wiebke Schümann

Wiebke Schümann

Projektmitarbeit