Freiwillige Rückkehr

Seit Oktober 2018 baut das Diakonische Werk Schleswig-Holstein mit Mitteln des Landes sechs unabhängige freiwillige Rückkehrberatungsstellen auf. In den Kreisen und kreisfreien Städten Dithmarschen, Rendsburg-Eckernförde, Nordfriesland, Segeberg, Herzogtum-Lauenburg und Kiel entstehen neue Anlaufstellen für die Unterstützung von Einwanderern. Getragen werden sie von diakonischen Einrichtungen. Damit wird die mobile Rückkehrberatung flächendeckend ausgeweitet.

 

Neben der Beratung zur freiwilligen geförderten Rückkehr in die Herkunftsländer liegt der Fokus auf der Perspektivberatung. So sollen Menschen, die nicht in Deutschland bleiben können oder wollen, gezielt und individuell Unterstützung erhalten. Um ausreisepflichtigen und -willigen Menschen faire Perspektiven zu bieten, sollen Abschiebungen und die damit verbundenen Zwangsmaßnahmen verhindert werden. Selbstbestimmtes Handeln und die Einbeziehung der Menschen in den Rückkehrprozess sind Grundvoraussetzung für nachhaltige Lösungen.

 

Der Landesverband nimmt eine unterstützende und koordinierende Rolle ein und stellt die Kommunikation und Netzwerkbildung sicher.

Ansprechpartner

Doris Kratz-Hinrichsen

Doris Kratz-Hinrichsen

Flucht und Migration, Familienbildungsstätten