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SUMMARY:“POWERSHARING – Zur Macht des Teilens"
DESCRIPTION:Powersharing - Zur Macht des Teilens!\n\n„Vom bewussten Umgang 
 mit Privilegien und der Verantwortlichkeit für soziale (Un-)Gerechtigkeit“
  Natascha Nassir-Shahnian - Politikwissenschaftlerin aus Berlin und Autorin
  von Publikationen zum Thema\n\n\n\nFür alle, die sich auch weiterhin für T
 eilhabe, Demokratie und eine diskriminierungsarme, demokratische und gerech
 te Gesellschaft einsetzen und gegen rechte Tendenzen aktiv werden wollen!\n
 \n\n\nMit besonderem Fokus auf die Lebensrealitäten und Bedarfe von Mensche
 n mit Migrationsgeschichte, Rassismuserfahrung und Drittstaatsangehörige\n\
 nWie und wo können wir unsere Macht teilen mit Menschen die weniger Macht h
 aben? Wie können wir unsere Ressourcen (Räume, Geld, Zeit, Wissen, …) teile
 n? Wie können wir uns für eine gerechtere Gesellschaft einsetzen? Was könne
 n wir in Institutionen, Verwaltung und in der sozialen Arbeit tun, um sozia
 le Gerechtigkeit zu erreichen?\n\nWas ist meine Handlungsmacht, mein Handlu
 ngsrahmen? Wie kann ich mich für Barriere-Abbau und mehr Zugänglichkeit zu 
 Ressourcen, Diskursen und Beteiligungsstrukturen einsetzen?\n\nWas sind str
 ukturelle Zugangsbarrieren und Hürden in sozialen Diensten, Behörden und de
 r Gesundheitsversorgung?\n\n\n\nNatascha Shahnian wird in einem Impulsvortr
 ag über gesellschaftliche Machtverhältnisse sprechen und wie sich individue
 lle, kollektive und strukturelle Ebenen zueinander verhalten - oder einfach
 er:\n\nWas haben gesellschaftliche Privilegien (unverdiente Vorteile) mit M
 acht und Diskriminierung zu tun?\n\nDer Vortrag von Natascha Nassir-Shahnia
 n wird auch online übertragen - für diejenigen, die nicht zum Fachtag komme
 n können. Alle Aktivitäten danach werden nur in Präsenz angeboten.\n\n\n\nM
 oderieren wird Alexandra Antwi-Boasiako aus Hamburg.  \n\n\n\nNina Schumann
  aus Hamburg begleitet den Fachtag mit einem Graphic Recording.\n\n\n\nEs w
 erden Workshops angeboten zu den Themen weiße Privilegien - Institutionelle
  Verantwortung - Koloniale Kontinuitäten und Rassismus - Empowerment Safe S
 pace für BiPoC.\n\nNach der Workshopphase moderiert Natascha Nassir-Shahnia
 n einen vertiefenden  Großgruppenprozess zum Powersharing.\n\n\n\nWir start
 en mit dem Get together um 9:30 und schließen um 16:00 Uhr, im Martinshaus 
 am Kanalufer in Rendsburg.\n\n\n\nProgramm:\n\n9:30 – 10:00                
      \n\nAnkommen, Get together\n\n\n\n10:00 – 10:15    \n\nBegrüßung Andre
 a Bastian,Diakonie SH und Dr. Julia Trinh, Team der Landesbeauftragten für 
 Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen\n\nModeratorin Alexandra Antwi-B
 oasiako\n\nGrußworte Marie-Louise Petersen-Scharff und Pia Duitsmann, Siste
 rs – Frauen für Afrika e.V. Shamsia Azarmehr, Internationale Frauenrechtler
 in\n\n\n\n10:15 – 11:15\n\nVortrag: "Powersharing – Die Macht des Teilens" 
  Natascha Nassir-Shahnian\n\nauch online\n\n\n\n11:15 – 11:30              
          \n\nPause\n\n11:30 – 12:45\n\nNur in Präsenz - Workshops - Teil 1\
 n\nWS 1: Koloniale Kontinuitäten und Rassismus\n\n „Koloniale Kontinuitäten
  und Rassismus - wie hängen Rassismus und Kolonialgeschichte zusammen?  Inw
 iefern spielt das für die heutige Lebenswelt und berufliche Arbeitspraxis e
 ine Rolle?“  Dieser interaktive Workshop soll die Teilnehmenden befähigen S
 puren des Kolonialismus in der heutigen Zeit und im Arbeitsalltag zu erkenn
 en sowie Zusammenhänge zwischen Kolonialismus und Rassismus – Vorurteile un
 d Diskriminierung zu verstehen  Ziele & Inhalte  ‣Verstehen, wie wichtig es
  ist seine Stereotype zu hinterfragen und Handlungsoptionen zu entwickeln f
 ür ein besseres Zusammenleben  Referentin: Aurelie Djotsa, Soziologin und B
 ildungsreferentin im Bereich Interkulturelle Öffnung und Rassismus, Kiel, h
 auptamtlich Koordinatorin im IQ-Netzwerk des Flüchtlingsrats SH sowie als K
 oordinatorin des Migrantenelternnetzwerks und Vorstand Afrodeutscher Verein
  SH \n\n\n\nWS 2: 2. Des Weißseins letzter Schluss?! – Kritische Auseinande
 rsetzung mit dem eigenen Weißsein  „Wer welche Hautfarbe hat ist doch vollk
 ommen egal! Ich mach da gar keine Unterschiede!“ Solche oder ähnliche Aussa
 gen sind oft von weiß positionierten Menschen zu hören. Vielen ist nicht be
 wusst, dass Weißsein von Geburt an mit einem Rucksack voller Privilegien ve
 rbunden ist, die den Alltag erleichtern. Dieser Rucksack wiegt nichts und w
 ird oftmals nicht bewusst wahrgenommen: Er fühlt sich ganz normal an.  Um R
 assismus im Alltag entgegenzutreten, ist es von elementarer Bedeutung, sich
  mit dem eigenen Weißsein auseinanderzusetzen – auch wenn es zu Beginn unge
 wohnt ist und irritieren kann. Statt zu fragen „Gibt es noch Rassismus?“ so
 llten wir Weißen uns fragen „Was ist meine eigene Position in der Gesellsch
 aft und wie kann ich diese nutzen, um mich anti-rassistisch zu verhalten?“ 
   Der kritische Umgang mit dem eigenen Weißsein (Critical Whiteness) ist ei
 n wichtiger Schritt, um das Thema Anti-Diskriminierung voranzubringen und V
 oraussetzung für ein respektvolles Miteinander.  \n\nZiele & Inhalte  ‣ Ras
 sismus und Weißsein als Norm: historischer und aktueller Kontext   ‣ Erkenn
 en und Reﬂektieren weißer Privilegien im (beruﬂichen) Alltag   ‣ White Frag
 ility: Reﬂexion weißer Emotionen und deren politischer Dimension  Referenti
 n: Anna Cardinal, Diversity Trainerin aus Hamburg - https://initial-c.de/  
 \n\n\n\nWS 3: Einführung in das Konzept der institutionellen Verantwortung 
 \n\n Input und Reflexion über eigene Privilegien mit interaktiven Übungen  
 Brainstorming zu Ressourcen in der Institution  Welche Ressourcen (Räume, N
 etzwerke, Wissen) haben wir in unserer Institution, und wie können wir dies
 e für die Unterstützung marginalisierter Gruppen zugänglich machen?   Lösun
 gsorientierte Praxis:   Entwicklung konkreter Pläne und Ideen, wie Institut
 ionen oder Teams Ressourcen besser nutzen und  marginalisierte Gruppen einb
 inden können. \n\n\n\nReflexion: Gemeinsame Reflexion darüber, was die Teil
 nehmenden mitnehmen.  Ausblick: Wie kann die Institution weiterhin für Viel
 falt sorgen?  Ziele und Inhalte:  ‣ Analyse von Machtstrukturen in Organisa
 tionen   ‣ Strategien zur Förderung von „Powersharing“ in Institutionen    
 ‣ Praktische Übungen und Fallstudien    ‣ Entwicklung von Aktionsplänen für
  die eigene Institution  Referentinnen:  Daniela Suhr, Freiberufliche Bildu
 ngsreferentin und interkulturelle Trainerin, hauptamtliche Verwaltungswirti
 n im Wirtschaftsministerium, ehrenamtlich Vorstandmitglied beim Bündnis Ein
 e Welt SH   Shamsia Azarmehr, Freiberufliche Interkulturelle Bildungsrefere
 ntin, Internationale Frauenrechtlerin aus Afghanistan, hauptamtlich Multipl
 ikatorin für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften beim DRK-Landesverband
  \n\n\n\nWS 4: Safer Space Empowerment\n\nDie EMBIPoC-Gruppe der Universitä
 t Kiel organisiert:    Dieser Raum bietet die Möglichkeit, sich in einer ge
 schützten Atmosphäre offen mit Themen wie Diversität, Empowerment und diskr
 iminierungsfreier Sprache auseinanderzusetzen. Durch gemeinsame Reflexion, 
 interaktive Übungen und offene Gespräche können die Teilnehmenden eigene Er
 fahrungen teilen und neue  Wege für eine respektvolle, inklusive Kommunikat
 ion erkunden. Der Safer Space bietet eine vertrauensvolle Umgebung, in der 
 alle Gedanken und Fragen ohne Vorbehalte besprochen werden können.  Referen
 tinnen: Nimra Khan und Victoria Timm, HSG EmBIPoC (Empowerment für Black, I
 ndigenous and People of Color), Hochschulgruppe der Christian-Albrechts-Uni
 versität zu Kiel \n\n\n\n12:45 – 13:30       Mittagessen\n\n13:30 – 14:40  
      Weiterarbeit in den Workshops - Teil 2\n\n14:40 – 14:50       Pause\n\
 n14:50 – 15:50       Process work mit Natascha Nassir-Shahnian\n\n15:50 - 1
 6:00       Abschluss -Würdigung des Graphic Recording von Nina Schumann\n\n
 \n\nDie Veranstaltung kann als Fortbildung beantragt werden. Eine Teilnahme
 bescheinigung wird ausgehändigt.\n\nAuf der Veranstaltung wird fotografiert
 . Mit Ihrer Teilnahme erklären Sie sich mit der Aufnahme, Speicherung und V
 eröffentlichung von Bildmaterial einverstanden.\n\n\n\nAnmeldung bis zum 6.
  November 2024\n\n\n\nVeranstalter*innen: Diakonisches Werk Schleswig-Holst
 ein mit dem Projekt Netzwerk Integration Empowerment #WIRKLICHMACHEN und di
 e Landesbeauftragte für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen\n\n\n\nK
 ooperationspartner im Projekt sind: Diakonie Altholstein (TABU) und dem Tei
 lprojekt: "Alles gut?", Diakonisches Werk Husum mit "Ankommen. Andocken", F
 rauenwerk der Nordkirche mit "Teilhaben. Teilwerden", kulturgrenzenlos e.V.
  mit "Ideencafé".\n\n\n\nDas Projekt Netzwerk Integration Empowerment #WIRK
 LICHMACHEN wird im Rahmen des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds 2021
 -2027 durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gefördert\n\
 n\n\n\n\n\n\n
LOCATION:Tagungszentrum Martinshaus
DTSTAMP:20241111T110426Z
DTSTART:20241112T083000Z
DTEND:20241112T150000Z
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