06.03.2019 | Fachtag

VERSCHIEDEN. VERSTEHEN - Kultursensible Kommunikation in der Arbeit mit Migranten mit Behinderung

Fachtag

Mittwoch, 06.03.2019 10:00 Uhr

Martinshaus
Kanalufer 48
24768 Rendsburg

Das AMIF-Projekt „Verschieden. Verstehen – Interkulturelle Öffnung mit kultursensibler Kommunikation“ richtete sich mit diesem Fachtag insbesondere an Mitarbeitende und Führungskräfte in Einrichtungen der Behindertenhilfe. Die Dokumentation zum Fachtag finden Sie hier:

 

Dokumentation zum Fachtag am 6.3.19

 

Das Projekt verfolgt einen kultursensiblen und transkulturellen Ansatz, der die Vielfalt von Identitäten in den Blick nimmt.

Thema der Veranstaltung ist die Kommunikation auf Augenhöhe mit Menschen mit Behinderungen, die aus anderen Ländern zugewandert sind.

Es geht um:

• eine kultursensible Kommunikationshaltung

• die Beratung zu dritt mit Angehörigen, Sprach- und Kulturmittlern

• mündliche und schriftliche Kommunikationsstrategien und -formate

• Einfache Sprache, Arbeit mit Bildern, Symbolen und Mehrsprachigkeit.

 

Von besonderer Bedeutung ist die persönliche Kommunikation zwischen Mitarbeitenden in Einrichtungen und Migranten. Aber auch die Kommunikation in den Medien und der Öffentlichkeitsarbeit soll in den Blick genommen werden.

 

Eine bewusste, kultursensible Kommunikation spielt eine Schlüsselrolle bei der Integration. Deutsch als Zweitsprache, eine (drohende) Behinderung, mögliche Folgen von Flucht und Traumatisierung haben einen Einfluss auf die Kommunikation in den Einrichtungen der Diakonie: im Vertrauensaufbau, in der Vermittlung und im Austausch von Informationen und in der gemeinsamen Gestaltung von Lösungen bei Herausforderungen und Problemen.

 

Auf dem Fachtag kamen Expert*innen und Menschen mit eigenen Migrationserfahrungen zu Wort. Die Ergebnisse des Fachtags fließen in eine Fortbildungsreihe ein, die von Frau Dr. Imke Lode ab Mai 2019 in drei Regionen Schleswig-Holsteins durchgeführt wird. Infos hierzu finden Sie unter

www.diakonie-sh.de/veranstaltungen/.

 

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations-und Integrationsfonds (AMIF) kofinanziert.

 

Download