04.11.2026 | Präsenz-Veranstaltung
Wenn die Abschiebung bevorsteht: Rechte und Pflichten
Mittwoch, 04.11.2026 09:30 Uhr
Tagungszentrum Martinshaus
Kanalufer 48
24768 Rendsburg
Petra Clasen
04331 / 593 243
clasen@diakonie-sh.de
Wenn eine Abschiebung bevorsteht, kennen viele Ratsuchende ihre Rechte nicht. Aber auch Beratende sind in diesen Situationen oft unsicher. Welche Rechte haben Betroffene bei einer Festnahme oder Durchsuchung? Was darf die Behörde, und was nicht? Und wie weit darf ich selbst in der Beratung gehen, ohne mich strafbar zu machen? Die Fortbildung schafft hier Klarheit. Sie gibt einen Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen behördlicher Maßnahmen im Vorfeld und während einer Abschiebung sowie über die Straftatbestände im Aufenthaltsrecht. Dabei berücksichtigt sie die seit Juni 2026 geltenden Regelungen des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS).
Folgende Schwerpunkte werden u.a. besprochen:
Festnahme und Ingewahrsamnahme, Abschiebungshaft: Voraussetzungen, Rechte der Betroffenen und Pflichten der Behörde
Betreten und Durchsuchen von Räumen und Wohnungen- auch bei Unterbringung im Kirchenasyl
Auslesen von Mobiltelefonen und anderen Datenträgern
Beratung und Strafrecht: Aufenthaltsrechtliche Folgen eines Strafverfahrens, Strafrechtliche Grenzen für Beratende
Freiheitsbeschränkungen nach GEAS: neue Formen haftähnlicher Freiheitsentziehung und die verfügbaren Rechtsschutzmöglichkeiten
Der Referent Rechtsanwalt Peter Fahlbusch ist bundesweit bekannt für seinen jahrzehntelangen Einsatz gegen rechtswidrige Abschiebungshaft. Für sein herausragendes menschenrechtliches Engagement wurde er mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem Menschenrechtspreis der Stiftung PRO ASYL (2019) und dem Preis "pro reo" des Deutschen Anwaltvereins (2022).
Die Fortbildung richtet sich an Mitarbeiter: innen in Migrationsfachdiensten, den Jugendmigrationsdiensten und der Perspektiv- und Rückkehrberatungsstellen sowie den Flüchtlingsbeauftragten der Kirche.
Referent:
Rechtsanwalt Peter Fahlbusch, Rechtsberater der Diakonie. Er ist bundesweit bekannt für seinen jahrzehntelangen Einsatz gegen rechtswidrige Abschiebungshaft. Für sein herausragendes menschenrechtliches Engagement wurde er mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem Menschenrechtspreis der Stiftung PRO ASYL (2019) und dem Preis "pro reo" des Deutschen Anwaltvereins (2022).
Bitte teilen Sie uns Fälle und Praxisprobleme, gerne vorab über das Anmeldeformular, die Sie in der Fortbildung gerne besprechen möchten, bis Freitag, den 30. Oktober 2026, mit. Es wird darum gebeten, ein aktuelles Gesetz mitzubringen.
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Anbieter: OpenStreetMap
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