Auftakt Projekt "Kompass - Orientierung im Wandel"

Wichtig bei dem Projekt ist immer auch der Input von Außen. Bei der Auftaktveranstaltung sprach deshalb der Hauptgeschäftsführer des Unternehmensverbands Nord Michael Thomas Fröhlich.

Demographischer Wandel. Fachkräftemangel, Digitalisierung - die diakonischen Einrichtungen stehen in den kommenden Jahren vor großen Herausforderungen. Mit dem gemeinsamen Projekt "Kompass - Orientierung im Wandel" stellen sich das Diakonische Werk Schleswig-Holstein und Träger diesen Herausforderungen. Mit einer Auftaktveranstaltung im Martinshaus in Rendsburg ist das Projekt jetzt offiziell an den Start gegangen.

In den kommenden Jahren sollen Führungskräfte sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in zahlreichen Veranstaltungen und Workshops gestärkt und qualifiziert werden. Es geht um Themen wie New Work, Digitalisierung  und Unternehmenskultur. Dabei wollen die Teilnehmenden voneinander Lernen und ihre Erfahrungen und ihr Knowhow teilen. 

Es handelt sich um ein lernendes und dynamisches Projekt. So sollen in einer Orientierungsphase zunächst die genauen Bedarfe von diakonischen Trägern und Einrichtungen ermittelt werden. Auf dieser Grundlage wollen die Teilnehmenden dann Angebote entwickeln, die Resilienz stärken und Führungskräfte qualifizieren und weiterentwickeln. Spezielle Qualitätszirkel sichern den Wissenstransfer und Einstieg in die Verbesserung der Führungs- und Unternehmenskultur.

Das Projekt wird getragen und konzipiert vom Diakonischen Werk Schleswig-Holstein, der Stiftung Diakoniewerk Kropp, der Norddeutschen Gesellschaft für Diakonie und dem Landesverein für Innere Mission in Schleswig-Holstein. Es steht allen diakonischen Trägern offen. 

„Kompass - Orientierung im Wandel“ wird im Rahmen des Programms „rückenwind³ für Vielfalt, Wandel und Zukunftsfähigkeit in der Sozialwirtschaft“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.

Mehr Infos