"Wir sind ernsthaft besorgt um die Menschen, die bei dieser Kälte und den erwarteten Schneefällen draußen schlafen müssen", sagt Landespastor und Diakonievorstand Heiko Naß. "Umso wichtiger ist es, dass wir nicht wegschauen, sondern helfen. Das kann eine Tasse heißer Tee sein aber auch im Notfall die 110 oder die 112 zu wählen!"
Was jeder Einzelne tun kann:
- Sprechen Sie Personen, die auf der Straße leben, an. Er erkundigen Sie sich, wie es ihnen geht
- Wenn diese Personen schlafen, achten sie darauf, dass sie atmen.
- Bei akuter Gefahr oder Gesundheitsproblemen rufen Sie die 110 oder die 112 an.
Was wir tun:
- Unsere Tagestreffs verlängern ihre Öffnungszeiten.
- Mitarbeitende der Wohnungslosenhilfe sind verstärkt unterwegs und kümmern sich um obdachlose Menschen.
- In den Beratungsstellen und Tagestreffes werden warme Schlafsäcke und Winterkleidung ausgegeben.
- Neben den regulären Notunterkünften werden zusätzliche Notschlafplätze angeboten, zum Beispiel in Elmshorn, Lübeck und Husum.
- Die Bahnhofsmissionen unterstützen obdachlose Menschen mit Räumen zum Aufwärmen und heißen Getränken.
Was künftig wichtig ist:
- Solange es nicht ausreichend bezahlbaren Wohnraum gibt, benötigen wir dringend mehr Notunterkünfte mit menschenwürdigen Standards.
- Dazu gehören eine Unterbringung in Einzelzimmern, Schutzräume für Frauen und Kinder, hygienische sanitäre Anlagen, Kochmöglichkeiten und eine gute Anbindung.
