Spendenaufruf für Betroffene der Erdbeben in Venezuela

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) stellt 10.000 Euro für die Katastrophenhilfe in Venezuela bereit. Die schweren Erdbeben in dem Land haben erhebliche Zerstörungen angerichtet und zahlreiche Todesopfer gefordert. Die Diakonie Katastrophenhilfe hat gemeinsam mit Partnern vor Ort Hilfsmaßnahmen in die Wege geleitet. Für diese Arbeit rufen Nordkirche und Diakonie Schleswig-Holstein zu Spenden auf.

Die Bischöfin im Sprengel Schleswig und Holstein Nora Steen: „Die Nachrichten aus Venezuela erfüllen uns mit großer Trauer und tiefem Mitgefühl. Unsere Gedanken und Gebete sind in diesen schweren Stunden bei den Menschen, die Angehörige verloren haben, verletzt wurden oder ihr Zuhause verloren haben. Ich danke allen, die mit ihrer Spende ein Zeichen der Solidarität und der Nächstenliebe setzen.“

Landespastor und Diakonievorstand Heiko Naß: „Die Bilder, die uns aus Venezuela erreichen, sind erschütternd. Sie lassen das ganze Ausmaß der Zerstörungen und das große Leid nur erahnen. Wichtig ist, dass jetzt schnell geholfen wird. Weitere Opfer und die Ausbreitung von Krankheiten müssen vermieden werden und die Menschen, deren Häuser zerstört wurden, schnell ein Dach über den Kopf bekommen. Die Diakonie Katastrophenhilfe leistet mit ihren Partnern vor Ort Soforthilfe und unterstützt die Menschen langfristig beim Wiederaufbau. Setzen auch Sie ein Zeichen und spenden für diese wertvolle Arbeit.“

Am 24. Juni 2026 bebte in Venezuela im Abstand von nur 39 Sekunden zweimal die Erde. Im Zentrum und im Norden des Landes stürzten viele Gebäude ein. Offiziellen Angaben zufolge liegt die Zahl der Todesopfer bislang bei 1.450, rund 3.200 Menschen wurden verletzt. Die Erdbeben treffen Venezuela in einer schweren sozialen, wirtschaftlichen und politischen Krise. Von den rund 28 Millionen Einwohnern waren laut den Vereinten Nationen zu Jahresbeginn fast acht Millionen bereits auf humanitäre Hilfe angewiesen. 

Die Diakonie Katastrophenhilfe ist seit mehreren Jahren mit lokalen Partnerorganisationen vor Ort aktiv. Gesundheitsdienste und eine funktionierende Wasserversorgung stehen dabei im Mittelpunkt. „Gerade sauberes Trinkwasser und ausreichend Nahrungsmittel sind in den Tagen nach verheerenden Erdbeben überlebenswichtig“, sagt Martin Keßler, Direktor der Diakonie Katastrophenhilfe. 

Spenden:

Online: 

https://www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/

Konto:

Diakonie Katastrophenhilfe

Evangelische Bank

IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02

BIC: GENODEF1EK1

Stichwort: Erdbebenhilfe Venezuela