Spendenaufruf für Winterhilfe in der Ukraine

Millionen Menschen in der Ukraine leiden unter der Zerstörung der Strom- und Wärmeversorgung durch russische Luftangriffe. Der anhaltend starke Frost verschärft die Lage. Mit 20.000 Euro Soforthilfe unterstützt die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) die Arbeit der Diakonie-Katastrophenhilfe in dem Land. Gleichzeitig rufen Nordkirche und Diakonie Schleswig-Holstein zu Spenden auf.

Die Bischöfin im Sprengel Schleswig und Holstein Nora Steen: „Mitten im Krieg bedeutet der Winter für viele Menschen in der Ukraine erhöhte Lebensgefahr. Seit Jahren ist ihre Sicherheit bedroht – nun stellt die erbitterte Kälte des Winters eine zusätzliche Gefahr dar. Ich bin der Diakonie-Katastrophenhilfe und dem mit ihr verbundenen engagierten Netzwerk dankbar, dass sie hier konkrete Soforthilfe leistet. Zugleich können auch Sie ein Zeichen der Hoffnung setzen. Jede Spende schenkt Wärme, Schutz und Würde.“

Landespastor und Diakonievorstand Heiko Naß: „Der kalte Winter hier in Schleswig-Holstein lässt erahnen, wie der Frost den Menschen in der Ukraine zusetzt. Doch während die meisten von uns sich in ein warmes Zuhause zurückziehen können, müssen viele Ukrainerinnen und Ukrainer in ihren Wohnungen frieren und haben zudem immer wieder keinen Strom. Wie so oft haben darunter vor allem Kinder sowie kranke und beeinträchtigte Menschen zu leiden. Mit ihrer Arbeit setzt die Diakonie-Katastrophenhilfe gemeinsam mit ihren Partnerorganisationen vor Ort Hoffnungszeichen. Unterstützen Sie bitte dieses Engagement; Ihre Spende hilft den Menschen vor Ort, den Winter zu überleben!“ 

Im bereits fünften Kriegswinter haben sich die Lebensumstände in der Ukraine flächendeckend erneut verschlimmert. In Städten wie Kyjiw, Charkiw oder Saporischschja hat Russland mit Raketen und Drohnen Kraftwerke, Umspannwerke sowie Strom- und Wärmeleitungen beschädigt oder zerstört. Millionen Haushalte stehen bei extremer Kälte ohne Heizung und Strom da. In Hochhäusern funktionieren die Aufzüge nicht, besonders ältere, kranke und beeinträchtigte Menschen stecken in ihren Wohnungen fest und können sich selbst nicht mehr versorgen. Es wird befürchtet, dass ein weiterer Beschuss zu einem vollständigen Blackout und einer Welle von Kältevertriebenen führen könnte.“ 

Die lokalen Partner der Diakonie-Katastrophenhilfe helfen betroffenen Menschen mit Notheizungen, Trinkwasser, warmen Mahlzeiten, Medikamenten und Reparaturen. Eine wichtige Rolle spielt zudem die psychosoziale Betreuung und Begleitung der Notleidenden, die zum Teil psychisch stark belastet oder traumatisiert sind.  

 
Spenden:

Online:

www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/

Konto:

Diakonie Katastrophenhilfe

Evangelische Bank

IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02

BIC: GENODEF1EK1

Stichwort: Nothilfe Ukraine