Wir stehen für Vielfalt, Respekt und Toleranz

Die Diakonie Schleswig-Holstein setzt sich für ein würdevolles Miteinander ein. Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus seien hingegen Gift für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Demokratie, so der Wohlfahrtsverband aus Anlass der Internationalen Wochen gegen Rassismus. Die Diakonie beteiligt sich an der Veranstaltungsreihe mit mehreren Angeboten und zeigt gleichzeitig in den Sozialen Medien eine klare Haltung. Die Internationalen Wochen gegen Rassismus beginnen am 16. März 2026. Im nördlichsten Bundesland werden sie gemeinsam von zahlreichen Verbänden, Organisationen und dem Land Schleswig-Holstein getragen.

„Alle Menschen sind vor Gott gleich, ganz egal welche Herkunft, Kultur und Hautfarbe sie haben“, sagt Landespastor und Diakonievorstand Heiko Naß. „Dieser Grundsatz leitet uns tagtäglich bei der diakonischen Arbeit in Kindergärten, in der Kinder- und Jugendhilfe, der Eingliederungshilfe oder in den Pflegeheimen. Nur so können wir unserem Anspruch, den sozialen Zusammenhalt zu stärken, gerecht werden. Das ist aber kein Selbstläufer. Auch in Schleswig-Holstein greifen Rassismus und Antisemitismus immer weiter Raum, am Arbeitsplatz, in den Vereinen oder bei der Wohnungssuche. Umso wichtiger ist es, Haltung zu zeigen und sich mit den Ursachen von Diskriminierungen und Ausgrenzungen auseinanderzusetzen. Die Internationalen Wochen gegen den Rassismus bieten dafür eine gute Möglichkeit.“

 

Am 18. März veranstalten das Diakonische Werk Schleswig-Holstein und die Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung eine Filmvorführung für Studierende aus den Fachbereichen Polizei und Allgemeine Verwaltung. Gezeigt wird der Dokumentarfilm „Angekommen. Nicht nur Gast“ von Saad Kanbar, in dem Zugewanderte aus Ghana, Afghanistan und Syrien befragt werden, wie sie ihr Ankommen in Deutschland erlebt haben.

 

Am 19. März beteiligt sich das Diakonische Werk an den Aktionswochen mit der Online-Veranstaltung „Soziale Angebote diversitätssensibel gestalten“. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Soziale Arbeit ablaufen muss, damit Menschen mit unterschiedlicher Generation, Sprache, Herkunft und Kultur sich gleichermaßen angesprochen und nicht ausgeschlossen fühlen. Dabei werden anhand von Praxisbeispielen bestimmte Kommunikationsformen und Angebotsformate in den Blick genommen und geprüft. Mehr Informationen gibt es unter: https://www.diakonie-sh.de/veranstaltungen.

 

Die Diakonie ist einer der großen Wohlfahrtsverbände in Schleswig-Holstein mit rund 1.700 Einrichtungen und Angeboten sowie 48.000 Beschäftigten. Im Zentrum unserer Arbeit stehen Kinder, Jugendliche und Familien, Menschen in Not, Pflegebedürftige, Kranke, Menschen mit Behinderungen sowie Geflüchtete und Migranten.