Thema Wasser
Im Mittelpunkt der 67. Spendenaktion seit 1959 stehen die Themen Wasser, Ernährungssicherung und Klimagerechtigkeit. Weltweit fehlt über zwei Milliarden Menschen der Zugang zu sauberem Trinkwasser. Besonders betroffen sind Länder des globalen Südens. Dürren, sinkende Grundwasserspiegel, Überschwemmungen sowie andauernde Kriege und Konflikte verschärfen die Situation. Neben fehlendem Trinkwasser wird auch die Landwirtschaft durch den Wassermangel bedroht. Immer wieder fallen Ernten aus mit fatalen Folgen für die Versorgung mit Lebensmitteln.
Wie Brot für die Welt hilft
Brot für die Welt unterstützt Menschen in den betroffenen Regionen mit zahlreichen Projekten, damit sie einen sicheren Zugang zu Trinkwasser bekommen und trotz Klimawandels Landwirtschaft betreiben können. In Fidschi zum Beispiel hilft die Partnerorganisation Fiji Council of Social Services (FCOSS) einem ganzen Dorf bei der Umsiedlung, um die Gemeinschaft vor den immer häufigeren Stürmen und Überschwemmungen und dem Anstieg des Meeresspiegels zu schützen. Neue und sichere Häuser, eine höhere Lage, geschützte Regenwassertanks und Sanitäranlagen, all das bedeutet Leben und Zukunft für die Menschen in dem Ort.
Zitate
Ministerpräsident Daniel Günther: „Brot für die Welt hilft Menschen, die in großer Not leben. Ob im Ehrenamt oder hauptberuflich engagieren Sie sich in mehr als 2.000 Hilfsprojekten weltweit - in Ländern mit bitterster Armut und großem Hunger, in Wüsten und in Slums, aber auch in Deutschland, quasi vor unserer Haustür. Ihnen allen danke ich von Herzen. Sie geben Menschen, die in Not sind, Kraft. Sie machen unsere Welt in so rauen Zeiten wie diesen wärmer und lebenswert. Das gilt auch ganz besonders für das gesamte Team der Kirche und der Diakonie, das diesen Gottesdienst gestaltet und das Motto des Tages mit Leben füllt.“ Die 67. Aktion von Brot für die Welt lenke den Blick auf die zunehmenden Hungersnöte weltweit. „Vor dem Engagement aller Beteiligten, hier und in den 90 Ländern, die mitmachen, habe ich größten Respekt“, so Günther. Brot für die Welt zeige, wie viel Kraft davon ausgehen kann, wenn die Weltgesellschaft zusammensteht. „Das muss für uns alle Vorbild sein.“
Die Bischöfin im Sprengel Schleswig und Holstein Nora Steen: „Hoffnungsvoll erzählt die Bibel von Gottes Versprechen an uns: Wasser für die Durstigen, frische Bäche auf trockenem Land und Segen für unsere Familien. Die Spendenaktion Brot für die Welt wandelt dieses Hoffnungsversprechen durch ihre Spenden in konkrete Unterstützung: Trinkwasser, Schutz vor Überschwemmungen, Wasser für sichere Ernten. Ich bin dankbar, dass der Eröffungsgottesdienst von Brot für die Welt in Schleswig-Holstein uns genau das so bewegend vor Augen führt.“
Landespastor und Diakonievorstand Heiko Naß hob hervor: „Auch, wenn wir in Schleswig-Holstein alle Zugang zu sauberem Trinkwasser haben, spüren wir die Folgen des Klimawandels: Trockenperioden oder Starkregenereignisse gefährden auch bei uns die Ernten und Sturmfluten unsere Küsten. Das sollte uns die Augen und Herzen für die Menschen im globalen Süden öffnen, die viel stärker unter dem Klimawandel zu leiden haben. Setzen Sie für diese Weltregionen ein Zeichen der Hoffnung und Zuwendung und spenden Sie für die Arbeit von Brot für die Welt!“
Spenden
Wer die Arbeit von Brot für die Welt unterstützen möchte, kann neben den Kollekten in Gottesdiensten online spenden oder per SMS oder mit einer Überweisung. Informationen dazu gibt es auf www.brot-fuer-die-welt.de/spenden
Spendenkonto:
Brot für die Welt
Bank für Kirche und Diakonie
IBAN: DE10 1006 1006 0500 5005 00
BIC: GENODED1KDB
Insgesamt fördert Brot für die Welt aktuell rund 2.800 Projekte in 81 Ländern und ist dazu auf Spenden angewiesen. Im vergangenen Jahr hat die Hilfsorganisation in Schleswig-Holstein gut 2,5 Millionen Euro Spenden und Kollekten erhalten.
