Umgang mit dem Coronavirus

Unsere Beratungsangebote bleiben trotz Corona-Krise erreichbar. Die Einrichtungen haben sich auf die Kontakteinschränkungen eingestellt und bieten verstärkt Beratungen per Telefon an. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind angehalten, die Hinweise des Robert-Koch-Instituts zu beachten.

 

Nach Maßgabe der Landesregierung und unter Berücksichtigung aller Hygiene-Standards starten viele diakonische Angebote wieder mit Teilen ihrer normalen Angebote. Das gilt beispielsweise für Beratungsstellen, Familienbildungsstätten, Kitas und die Werkstätten für Menschen mit Behinderungen. In den Pflegeheimen sind Besuche wieder erlaubt. "Wir danken allen, die sich derzeit mit großer Hingabe in Seniorenheimen, Krankenhäusern und an der Supermarktkasse einbringen. Wir werden die Herausforderungen dieser Krise gemeinsam meistern", sagt Diakonie-Vorstand Heiko Naß.

Eine große Herausforderung

Die Corona-Krise war und ist für die diakonischen Einrichtungen eine große Herausforderung. Ziel war es von Beginn an, unsere Angebote soweit wie möglich aufrecht zu erhalten. In den Pflegeheimen und stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Behindertenhilfe mussten dazu strenge Hygienekonzepte umgesetzt werden. Dabei war es anfänglich schwer, für die Mitarbeitenden ausreichend Schutzkleidung und Atemmasken zu beschaffen. Hier konnte das Diakonische Werk Schleswig-Holstein auch mit Hilfe von Spenden die Einrichtungen unterstützen.

Teilweise herrschte eine angespannte Personalsituation, weil Mitarbeitende krankgeschrieben oder durch Kinderbetreuung gebunden waren, aber auch wegen des anhaltenden Fachkräftemangels. Die Belastungen für die Belegschaften waren deshalb hoch. Hinzu kam die Furcht, sich oder Bewohnerinnen und Bewohner mit dem Virus zu infizieren. Vor diesem Hintergrund kann das hohe Engagement der Mitarbeitenden nicht genug gewürdigt werden. Belastend waren zudem die Betretungs- und Besuchsverbote vor allem in Pflegeeinrichtungen.
Die Beratungsstellen, etwa der Wohnungslosenhilfe, Schuldnerberatung, Erziehungsberatung, haben ihre Arbeit schnell umgestellt. Sie standen Rat- und Hilfesuchenden überwiegend per Telefon oder Mail zur Verfügung. Es kam vor allem darauf an, den Kontakt zu den Menschen in Notlagen aufrechtzuerhalten und sie weiter zu begleiten. Inzwischen können Beratungen zum Teil wieder in den Beratungsstellen stattfinden.
Die Kindertagesstätten sowie die Werkstätten und Tagesförderstätten für Menschen mit Behinderung mussten wochenlang geschlossen bleiben. Im Mai sind sie wieder unter strengen Auflagen geöffnet worden, wenn auch nur für einen Teil der Betreuten. Hier muss die Balance zwischen den Anliegen der Betreuten, ihrer Eltern und Angehörigen auf der einen Seite und der Mitarbeitenden auf der anderen Seite gehalten werden.

Unsere Beratung geht weiter

Flächendeckend wurden die telefonische Beratung sowie die telefonische Erreichbarkeit aller Angebote erhöht. Telefonnumern und Adressen finden Sie in unserem Beratungs-Finder:

Ehe- Familien- und Lebensberatung

Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung

Schuldnerberatung

Teilhabeberatung

Suchthilfe

 

Nachbarschaftshilfe

Die Diakonie im nördlichsten Bundesland ruft über die Sozialen Medien zur Nachbarschaftshilfe auf. Diese kann direkt bei den Kirchenkreisdiakonien, über lokale Facebookgruppen und Portale wie www.nebenan.de geschehen. Vor Ort gibt es verschiedene Möglichkeiten, Menschen zu unterstützen und selbst zu helfen. Die Freiwilligendienste der Diakonie Schleswig-Holstein haben Ihre Freiwilligen aufgerufen, sich ehrenamtlich zu engagieren. Etwa die Hälfte von Ihnen darf wegen der Infektionsgefahren derzeit nicht zur Arbeit in die Einsatzstellen.

 

Diejenigen, die auf eine solch große verbandliche Struktur nicht bauen können, möchte das Bundesfamilienministerium mit der Plattform www.freiwillige-helfen-jetzt.de unterstützen. Ziel ist es, Kontakte zu ermöglichen zwischen Bundesfreiwilligen, die derzeit wegen einer coronabedingten Schließung ihrer Einsatzstellen nicht sinnstiftend beschäftigt sind, und möglichen alternativen Einsatzbereichen vor Ort.

Spendenaktion mit den Kieler Nachrichten

Familien, die von Armut betroffen sind, trifft die Corona-Krise besonders hart. Deshalb haben die Diakonie Schleswig-Holstein, die Kieler Nachrichten und die Segeberger Zeitung die gemeinsame Spendenaktion „Corona-Familienhilfe“ ins Leben gerufen. Mit den Spenden sollen Familien unterstützt werden, die durch Kurzarbeit, die Kontakteinschränkungen, fehlendes Schulessen oder zusätzliche Aufwendungen für den Online-Unterricht in eine Notlage geraten sind. Bei der Aktion sind bis Mitte Juni 2020 bereits mehr als 460.000 Euro zusammen gekommen. Die Spendenhotline bleibt weiterhin erreichbar: 0800-7662476

Spendenkonto

Diakonisches Werk Schleswig-Holstein,

Evangelischen Bank eG, 

IBAN: DE 48 5206 0410 0406 4038 24,

Stichwort: Corona-Familienhilfe

Infos zur App in Leichter Sprache

Unsere Meldungen

12.06.2020

Spendenaktion für Familien in Not zieht erfreuliche Bilanz

 

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09.06.2020

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15.05.2020

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15.05.2020

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24.04.2020

15.000 Euro Soforthilfe der Nordkirche für Indien

 

22.04.2020

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19.04.2020

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15.04.2020

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08.04.2020

Corona: Große Herausforderung für die Wohnungslosenhilfe

 

02.04.2020

Corona-Krise: Hilfen für Familien in Konfliktsituationen

 

01.04.2020

100 Euro Corona-Zuschlag für Menschen mit Grundsicherung

 

26.03.2020

Notlage bei Schutzausrüstung und Atemmasken

 

Hilfe per Telefon

Seelsorge der Nordkirche

0800 4540106

(täglich von 14 bis 18 Uhr)

 

Nachbarschaftshilfe von nebenan.de

0800 8665544

 

Telefonseelsorge

0800 111 0 111 oder

0800 111 0 222

 

Kinder - und Jugendtelefon

0800 111 0 333

 

Gewalt gegen Frauen

0800 0 116 016

 

Sucht - und Drogenhotline

01805 31 30 31

 

Diese Portale vermitteln zwischen Pflegeeinrichtungen und Fachkräften/ Freiwilligen:

Pflegeberufekammer

#pflegereserve

Pflegesterne

Downloads und Links

Infos in leichter Sprache

Verhaltens-Regeln

Umgang mit Kontaktpersonen

Infoblatt zum Thema Corona

Info-Blatt für Menschen, die ambulant-betreut wohnen

Info-Blatt für Menschen, in Wohn-Einrichtungen

 

Corona und Familie

Coronavirus und Familienalltag

Kinder und der Umgang mit Krisen

 

Allgemeine Infos

Hinweise des BfArM zur Verwendung von selbst hergestellten Masken

Arbeitsrechtliche Fragen (Kirchengewerkschaft)

Gesundheitsministerium Schleswig-Holstein

Robert-Koch-Institut

Bundesgesundheitsministerium

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

10 Hygienetipps

10 Tipps zur betrieblichen Pandemieplanung