Wir im Martinshaus
Rund 130 Mitarbeitende sind wir beim Diakonischen Werk Schleswig-Holstein. Unsere Hauptaufgaben sind, die Mitgliedseinrichtungen fachlich, betriebswirtschaftlich und rechtlich zu beraten, Rahmenverträge auszuhandeln, die Finanzierung von Projekten voranzutreiben und politische Lobbyarbeit zu leisten. Hinzu kommt der Betrieb des Tageszentrums Martinshaus unter unserem Dach. Organisiert sind wir in neun Teams. Wie auch in den Jahren zuvor wollen wir hier zwei Mitarbeitende vorstellen.
Ganz neu mit dabei: Christiane Guse
Geflüchtete zu unterstützen, ist für Christiane Guse eine Herzensangelegenheit. Auslöser war ein Internationaler Freiwilligendienst, den sie 2003 bis 2004 in einem Heim für unterernährte Kinder in Indien ableistete. Danach war für sie klar: „Ich möchte mich um benachteiligte Menschen kümmern, konkret um Menschen, die nach Deutschland zuwandern. Gerade bei Geflüchteten nahm ich bestehende gesetzliche Hürden und Restriktionen als große Ungerechtigkeit war.“ Deshalb studierte sie in Potsdam zunächst soziale Arbeit und engagierte sich in einer Flüchtlingsinitiative. Von Beginn an ging es ihr darum, die Rahmenbedingungen für Geflüchtete zu verbessern.
26 Jahre im Dienst der Diakonie: Martin Buhmann-Küllig
Dass es bei der Schuldnerberatung nicht nur um finanzielle Fragen geht, diese Einsicht leitet Martin Buhmann-Küllig fast sein gesamtes Berufsleben beim Diakonischen Werk Schleswig-Holstein. Nach den Studien der Theologie und der Sozialen Arbeit absolvierte er im Diakonischen Werk sein Anerkennungsjahr und startete im Jahr 2000 beim Landesverband zunächst bei den Freiwilligendiensten, um sich dann dem Thema Armut und soziale Ausgrenzung zuzuwenden. 2003 wechselte er als Fachreferent zum Bereich Schuldnerberatung und parallel zur Koordinierungsstelle Schuldnerberatung Schleswig-Holstein,…
Familienfreundlich
Das Diakonische Werk Schleswig-Holstein ist zum zweiten Mal mit dem „Evangelischen Gütesiegel Familienorientierung“ ausgezeichnet worden. Zu den familienfreundlichen Maßnahmen gehören flexible Arbeitszeiten zwischen 7.00 Uhr und 20.00 Uhr, mobiles Arbeiten, das Angebot eines Mittagstisches, ein Gruppentarif der Krankenzusatzversicherung, Mitarbeitergespräche, ein betriebliches Gesundheitsmanagement sowie Not-Betreuungsangebote für Kinder und pflegebedürftige Angehörige.
Gewaltschutzkonzept
Nach intensiver Vorbereitung gilt seit Frühjahr 2025 unser Gewaltschutzkonzept. Es stellt klar: jegliche Form von Gewalt und Mobbing haben im Diakonischen Werk nichts zu suchen. In dem Konzept werden unterschiedliche Formen von Gewalt am Arbeitsplatz definiert, Schutzmaßnahmen erläutert und für den Fall von Übergriffen Wege der Intervention aufgezeigt.
Neue Teamstruktur
Wir haben 2025 einen Teil unserer Teamstruktur verändert. Neu geschaffen wurde zum einen das Team „Soziale Hilfen“. Darin zusammengefasst sind u.a. die Bereiche Schuldnerberatung, Wohnungslosenhilfe, Ehe-, Familien- und Lebensberatung, Familienbildungsstätten, Familienzentren, Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung, Suchthilfe und Wohnungslosenhilfe. Das andere neue Team „Flucht und Migration“ befasst sich mit der Flüchtlings-, Migrations- und Integrationsarbeit, der Freiwilligen Rückkehrberatung und mit AMIF-Projekten.





